Warum Game Jams funktionieren
Der Verlauf eines Game Jam ist kurz erzählt: man trifft sich und entwickelt in den darauf folgenden 48 Stunden Spiele. "Entwickelt" heißt: von der Idee (ggf. mit inhaltlichen Vorgaben) bis zum fertigen Spiel. "Spiel" heißt üblicherweise "Computerspiel"; das ist jedoch verhandelbar.
Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt zwei Game Jams veranstaltet: den ersten in Erlangen im Januar 2009 im Rahmen des 1. Global Game Jam (GGJ2009) und den zweiten im November 2009, den Game Jam Nürnberg (GJNUE). Wahrscheinlich ist es zu früh, um daraus ernsthafte Schlüsse zu ziehen oder Weisheiten zu verkünden. Dennoch hier einige Vermutungen, warum Game Jams funktionieren:
- Die Herausforderung: Spiele in 48 Stunden zu entwickeln klingt zuerst nach "nicht machbar".
- Die Situation erzeugt insgesamt eine gute Balance zwischen Freiheit und Einschränkung.
- Bei dem Thema "Spiel" treffen Leute aus verschiedenen Disziplinen aufeinander: Programmierer, Grafik-Designer, Gamedesigner, Musiker...
- Es gibt nichts zu gewinnen außer dem Erlebnis, in 48 Stunden etwas gemeinsam zu erreichen.
- "Herumsitzen und kritisieren" ist auf einem Game Jam keine Option.
- Schlafentzug kann kreative Prozesse fördern.
- Ganz einfach: Spaß.
Diese Punkte sind Material für einen Essay, den ich zu diesem Thema vorbereite. Fragen und Feedback gerne an gjnue@makerjam.org.
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- mike's blog
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